In grauer Vorzeit errichtete die
Priesterkaste Opfersteine,
daraus entstanden später
prächtige Tempelanlagen.
Zur Ehre 'Gottes'?
Oder als Firmensitz
geschäftstüchtiger 'Kleriker'?
Vielfach geht man von falschen Tatsachen aus
und operiert mit Scheinargumenten. So wird der Kirche immer wieder unterstellt,
sie benötige die Kirchensteuer, um ihre umfangreiche Sozialarbeit zu finanzieren.
Die Gegner der Kirchensteuer haben mit diesem Argument leichtes Spiel, weil
es in der Tat nicht stimmt und meines Wissens auch noch nie von einem Kenner
der Sache so vorgetragen worden ist.
Wie wird die Sozialarbeit der Kirche tatsächlich finanziert, und welche Rolle
spielt dabei die Kirchensteuer? Die meisten Sozialeinrichtungen verdienen die
Mittel, die sie benötigen, als Leistungsentgelte und die Finanzierung ist durch
staatliche Kostenträger weithin gesetzlich geregelt.
Dr. Norbert Feldhoff,
Generalvikar des Erzbistums Köln, ehem. Caritasdirektor
Zitat aus: Kirchenzeitung des Erzbistums Köln, 21.9.90
Kirchliche Ausgaben gerundet:
60-70% Kirchliches Personal
10% Sachkosten, Verwaltung
10% Kirchenbauten
5-10% Schule und Bildung
5-10% Soziales und Karitatives
Das gesamte Vermögen der beiden großen Konfessionen in Deutschland (Geld,
Firmen, Beteiligungen, Aktien, Grund und Immobilien) beträgt nach neuesten
Berechnungen ca.
500 Milliarden €
damit sind die Kirchen die reichsten Unternehmer der Bundes-Republik
Deutschland. Wie die Kirchen überhaupt so reich geworden sind soll an dieser Stelle nicht beleuchtet werden.
Der Einblick in Bilanzen und Büchern ist schwierig und auf Grund der
kirchlichen Abschottung sind viele Zahlen nur hochgerechnet. Die Kirchenoberen
achten streng darauf, dass nicht allzu viel publik wird.
Genaue Zahlen finden Sie bei:
Carsten Frerk
"Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland"
1. Buch Moses (Genesis)
[28.22] Und dieser Stein, den ich aufgerichtet habe zu einem Steinmal, soll
ein Gotteshaus werden; und von allem, was du mir gibst, will ich dir den Zehnten
geben.
2. Buch Moses (Exodus)
[25.3] Das ist aber die Opfergabe, die ihr von ihnen erheben sollt: Gold, Silber,
Kupfer,
[25.4] blauer und roter Purpur, Scharlach, feine Leinwand, Ziegenhaar,
[25.5] rotgefärbte Widderfelle, Dachsfelle, Akazienholz,
[25.6] für die Lampen, Spezerei zum Salböl und zu wohlriechendem Räucherwerk,
[25.7] Onyxsteine und eingefaßte Steine zum Priesterschurz und zur Brusttasche.
[30.15] Der Reiche soll nicht mehr geben und der Arme nicht weniger als den
halben Taler als Opfergabe für den HERRN zur Sühnung für euer Leben.
[30.16] Und du sollst solches Sühnegeld nehmen von den Israeliten und es zum
Dienst an der Stiftshütte geben, daß es sei für die Israeliten, zum gnädigen
Gedenken vor dem HERRN, zur Sühnung für euer Leben.
5. Buch Moses (Deuteronomium)
[14.22] Du sollst alle Jahre den Zehnten absondern von allem Ertrag deiner Saat,
der aus deinem Acker kommt,
[14.23] und sollst davon essen vor dem HERRN, deinem Gott, an der Stätte, die
er erwählt, daß sein Name daselbst wohne, nämlich vom Zehnten deines Getreides,
deines Weins, deines Öls und von der Erstgeburt deiner Rinder und deiner Schafe,
auf daß du fürchten lernst den HERRN, deinen Gott, dein Leben lang.
Die Sprüche Salomos
[3.9] Ehre den HERRN mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens,
Der Prophet Maleachi
[3.8] Ist's recht, daß ein Mensch Gott betrügt, wie ihr mich betrügt! Ihr aber
sprecht: "Womit betrügen wir dich?" Mit dem Zehnten und der Opfergabe!
[3.9] Darum seid ihr auch verflucht; denn ihr betrügt mich allesamt.
[3.10] Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf daß in
meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob
ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten
die Fülle.
Wie hat sich die Steuer entwickelt?
Als älteste regelmäßige Einnahmequelle der Kirche auf deutschem Boden gilt der
Kirchenzehnt, der aus biblischen Opfergaben abgeleitet und durch ein Synodalgebot
von 585 in eine Pflichtabgabe verwandelt worden war.
Durch ein Gesetz Karls des Großen von 779 im ganzen Reich auch staatlich geboten, erlangte er in den
folgenden Jahrhunderten als Ertragszehnt von Acker-, Weinberg- und Baumfrucht
sowie von Groß- und Kleinvieh eine erhebliche Rolle bei der Finanzierung der
kirchlichen Aufgaben.
Im Mittelalter, namentlich während der Kreuzzüge, nahmen
auch die Päpste das Recht der Besteuerung für kirchliche Zwecke in Anspruch.
Die Reformation führte in den protestantischen Gebieten weithin zur Verweltlichung
kirchlicher Hoheitsrechte und Güter, wonach die evangelischen Kirchen zunächst
auf freiwillige Gaben angewiesen waren.
Im Zuge der allgemeinen Säkularisation
nach dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 ging den Kirchen neben ihren
Gütern endgültig auch das Zehntrecht verloren, doch wurden die begünstigten
Landesfürsten gleichzeitig zu finanziellen Ausgleichsleistungen an die Kirchen
verpflichtet.
In Ablösung dieser Verpflichtung kamen auf Landesebene Schritt
für Schritt Regelungen zur Einführung der modernen Kirchensteuer zustande, mit
Anfängen in Oldenburg 1831, gefolgt von Kirchensteuergesetzen in Hessen-Darmstadt
1875, Preußen 1875/1905, Württemberg 1887/1906, Baden 1888 und Bayern 1912.
Durch Art.137 Abs.6 der Weimarer Verfassung von 1919 wurde das Besteuerungsrecht
der "Religionsgesellschaften, welche Körperschaften des öffentlichen Rechts
sind", nach Maßgabe der landesrechtlichen Bestimmungen erstmals reichsrechtlich
garantiert.
Dieses Recht ist im Reichskonkordat von 1933, in Landeskonkordaten (Bayern,
Baden) und in den evangelischen Kirchenverträgen beiderseitig bekräftigt worden.
1949 wurde der zitierte Weimarer Kirchenartikel Bestandteil des Bonner Grundgesetzes.
Das kirchliche Besteuerungsrecht wurde auch in mehreren Landesverfassungen (Bayern,
Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) ausdrücklich anerkannt.
Bundesministerium der Finanzen
Zahlen aus dem Jahr 2002
5,05 Milliarden EURO Kirchensteuer
3,35 Milliarden EURO Subventionierung
8,40 Milliarden EURO Einnahmen
Hinzu kommen Einnahmen aus eigenen Firmen ,
Vermögen, Klingelbeutel sowie fromme Schenkungen.
Subventionsberichte der BRD
2004 : 3.750 Mrd. €
19. Subventionsbericht, Bundestagsdrucksache 01.10. 2003, Prognose
2003 : 3.600 Mrd. €
19. Subventionsbericht, Bundestagsdrucksache 01.10. 2003, Prognose
2002 : 3.350 Mrd. €
19. Subventionsbericht, Bundestagsdrucksache 01.10. 2003
2001 : 3.200 Mrd. €
19. Subventionsbericht, Bundestagsdrucksache 01.10. 2003
2000 : 3.480 Mrd. €
18. Subventionsbericht, Bundestagsdrucksache 14/6748, 26.07.2001
Wie der Subventions-Bericht zeigt zahlen auch Konfessionslose Kirchensteuer!
Die Befreiung der Kirchen von diversen Steuern:
Keine Körperschaftssteuer.
Keine Vermögenssteuer
Keine Gewerbesteuer
Keine Schenkungssteuer.
Keine Grundsteuer.
Der Umfang an negativen Staatsleistungen insgesamt ist nicht zu ermitteln!
Auch Steuerbefreiung ist eine staatliche Subvention und wird von allen Steuerzahlern getragen.
Religion soll binden, verpflichten
und Abhängigkeit erzeugen.
Zwangstaufe unmündiger Kleinkinder.
Manipulation der Denk- und Handlungsmuster.
Manipulation durch religiöse Pflichten.
Manipulation durch festgelegte Riten.
Manipulation durch überreichlichen Kirchen-Prunk.
Manipulation durch Erzeugung von Höllenängsten.
Manipulation durch Paradies-Versprechen.
Biblischer Abzocker-Slang
| Opfer | Lobopfer | Opfergabe |
| Dankopfer | Speisopfer | Sündopfer |
| Schuldopfer | Trankopfer | Gelübdeopfer |
| Eifersuchtsopfer | Feueropfer | Feueropferspeise |
| Erinnerungsopfer | Ganzopfer | Passaopfer |
| Hebopfer | Schwingopfer | Einsetzungsopfer |
| Schlachtopfer | Gedenkopfer | Brandopfer |