| Gottes Zehn Gebote Lutherbibel, 1984 |
Evangelischer Katechismus |
Katholischer Katechismus | Jüdisch |
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| 1 | Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. | Ich bin der Herr dein Gott; du sollst keine anderen Götter neben
mir haben.
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Du sollst an einen Gott glauben. | Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus |
| 2 | Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen,
weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von
dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!
Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der
Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich
hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und
meine Gebote halten.
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Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis von Gott machen, um ihn damit zu verehren. | Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren. | Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgend etwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.
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| 3 | Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen;
denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.
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Du sollst den Namen des Herrn deines Gottes nicht missbrauchen. | Du sollst den Tag des Herrn heiligen. | Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht. |
| 4 | Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst
du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat
des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn,
deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling,
der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht
und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum
segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.
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Du sollst den Feiertag heiligen. | Du sollst Vater und Mutter ehren, damit du lange lebest und es dir wohlergehe auf Erden. | Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig! Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt. |
| 5 | Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange
lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird.
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Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. | Du sollst nicht töten. | Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt. |
| 6 | Du sollst nicht töten.
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Du sollst nicht töten. | Du sollst nicht Unkeuschheit treiben. | Du sollst nicht morden. |
| 7 | Du sollst nicht ehebrechen.
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Du sollst nicht ehebrechen. | Du sollst nicht stehlen. | Du sollst nicht die Ehe brechen. |
| 8 | Du sollst nicht stehlen.
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Du sollst nicht stehlen. | Du sollst kein falsches Zeugnis geben. | Du sollst nicht stehlen. |
| 9 | Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
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Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. | Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau. | Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen. |
| 10 | Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht
begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein
Nächster hat.
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Du sollst nicht begehren, was deinem Nächsten gehört. | Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut. | Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgend etwas, das deinem Nächsten gehört. |